OFFENE RECHNUNGEN | Generationentheater
Premiere: 20. Mai 2015 20h
FR 22., SA 23., MI 27., FR 29. und SA 30. 5. um 20 Uhr und SO 24., SO 31. 5. um 18 Uhr, Schülervorstellungen nach Vereinbarung


Es spielen: Gudrun Obitzhofer, Karin Schebesta, Karin Schrittwieser, Gigi Schneider, Romana Vill

Regie: Almut Mölk
Leitung: Gertraud Kopp
Ausstattung: Nikolaus Granbacher
Rechte bei: Maria Gabriele Baker

Kartenvorbestellung:
E-Mail: gertraud.kopp@gmx.at Tel: 0664-2425 993

Eine Produktion des Vereins Brekzie ZVR 494830442

Eine Auseinandersetzung mit dem finanziellen und emotionalen Berechnen von Zukunftschancen, den Kosten und Nachwirkungen alter Entscheidungen. Auf welche Art und Weise erleben vor allem Menschen am Rande der Bevölkerung diese Themen?

1. Einakter: Die Hedwig
Anni, Bonita und Clara haben in der Jugend gemeinsam als Näherinnen gearbeitet. Im Alter unterscheidet sich ihr Lebensstandard jedoch beträchtlich. Als Hedwig, eine stumme Bettlerin, auftaucht, wird soziale Gerechtigkeit zum Konfliktthema für die Freundinnen.

2. Einakter: Die Zählerin
zeigt das Zusammentreffen zweier Frauen bei Eintritt/Austritt aus einem low-security Gefängnis. Wanda steht vor ihrer Entlassung und versucht sich ihre Zukunftschancen auszurechnen, während Gianna nach einem Weg sucht, die nächsten Jahre in Gefangenschaft durchzuhalten.

3. Einakter: Club Justice/ Club der Gerechtigkeit
Eine Satire, die „Aug um Aug“ und „Zahn um Zahn“ bis ins absurde Detail verfolgt, Rache in einen Markenartikel verwandelt und gleichzeitig den Revancheprozess der heutigen Unterhaltungsmedienlandschaft anpasst.

* Die Hedwig wurde für diemonopol geschrieben. Die beiden anderen Einakter sind Übersetzungen von in New York uraufgeführten Stücken.


Maria Gabriele Baker: geboren 1972 in Innsbruck. Sie studierte Theaterwissenschaften und Germanistik
an der Uni Wien. War freie Mitarbeiterin in der Kulturredaktion der TT. Absolvierte ihre Schauspielausbildung am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. 1998-2002 Ausbildung als Theaterautorin und
Leiterin der Theaterschule at EST. Sie lebt und arbeitet als Schauspielerin, Regisseurin und Theaterautorin in New York.
2012 schrieb sie für das Generationentheater in diemonopol das Stück „ Stammtisch der Hinterbliebenen“
unter der Regie von Almut Maria Mölk.

Almut Maria Mölk:
1975 in Tirol geboren, sie absolvierte ihre Schauspielausbildung am Lee Strasberg Theater Institute in New York, wo sie auch ein Praktikum am Actors Studio absolvierte. Sie spielte dort in zahlreichen Low Budget Filmen, wie auch in Off-Off Theaterproduktionen. Vor 9 Jahren kam sie nach Wien, wo sie seither als Schauspielerin tätig ist, in Film – und Fernsehproduktionen spielt, und SchauspielerInnen für Film und Fernsehen coacht.
2012 inszenierte sie mit dem Generationentheater in diemonopol mit dem Stück „Stammtisch der Hinterbliebenen“ von Maria Gabriele Baker ihre erste Regie.